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Kaminanlagen

Ein Kaminfeuer bietet Romantik und stimmungsvolle Momente. Im Gegensatz zum Kachelofen ist der Kamin vor allem ein optisches Vergnügen. Nichts weckt mehr Emotionen in einem Wohnambiente als die Atmosphäre von einem Kaminfeuer.

Kamineinsätze
Der Vorteil eines Kachelofeneinsatzes auch für das Kaminfeuer: Ein geschlossener Feuerraum mit regelbarer Verbrennungsluft kann Wirkungsgrade von 80 % und mehr bedeuten.
Kamine werden immer abgestimmt auf die Wärmewünsche ihrer Besitzer. Sie werden aufgebaut als Warmluftkamin, Speicherkamin oder für die Warmwassererzeugung.

1. Der Heizkamin
Der Heizkamin ist eine mit einer Glasscheibe geschlossene Feuerstelle, die wesentlich weniger Verbrennungsluft aus dem Raum saugt wie ein offener Kamin. Dadurch wird auch der Wirkungsgrad deutlich erhöht. Der normale Heizkamin führt seine Heizgase aus dem Feuerraum direkt in den Schornstein, hat also keine weitere Nachheizfläche.

 Heizkamin                   Speicherkamin

2. Der Speicherkamin
Dieses Konstruktionsprinzip bietet sichtbaren Feuergenuss hinter einer beweglichen Glasscheibe und nachhaltige Wärmeabgabe. Je nach Wunsch werden auf dem Kamin Nachheizflächen gesetzt oder sogar keramische Züge hintermauert, die lang anhaltende Strahlungswärme bewirken, ähnlich wie beim Kachelofen.
Der Speicherkamin ist ein Heizkamin, der die noch im Heizgas steckende Energie durch die Speichermasse führt und somit Strahlungswärme ähnlich dem Kachelofensystem bietet. Hierbei wird der größte Wirkungsgrad auch für Kamine erreicht.